Geburt mit Hindernissen

12. Oktober 2018 0
223 Hits
0

Wenn ein Baby seinen eigenen Plan entwickelt

Kennt ihr das? Man wartet sehnsüchtig auf diesen Moment, diesen einen Augenblick, wo Du Dir bereits im Vorfeld 100% sicher bist, dass er Dein ganzes Leben verändern wird und er kommt und kommt nicht…

Ende Juli hatte bereits jeder, aber auch wirklich jeder mit der Geburt von unserem Sohn gerechnet. Wir natürlich auch. Aber wie dieser Zwerg es bereits die gesamte Schwangerschaft über tat, setzte er auch diesmal seinen Dickkopf durch und machte es anders als erwartet.

Der errechnete Termin (ET) überschritten

Der errechnete Termin, 05.08.2018 war bereits überschritten, und wir waren schon irgendwie Stammgast bei meiner Frauenärztin.
Schlimm war es nicht, denn dem Mini ging es prima und meine Plazenta sah auch noch gut aus. Mir ging es ebenfalls gut, bis auf die Ungeduld und den Wunsch endlich unser Baby in den Armen halten zu dürfen.

Einleitung der Geburt – er hat es nicht anders gewollt

Kreißsaal

… wir ja irgendwie auch nicht.
Es kam wie es kommen musste – die Geburt wurde eingeleitet. Das Ganze Spektakel begann am Freitag den 10.08.2018. Gegen Mittag trafen wir im Kreißsaal ein und die Untersuchungen begannen. Ich schluckte eine Pille und das CTG machte erstmal seine Arbeit. Das ging mehrere Male so. Immer mit einer kleinen Pause.

Mitten in der Nacht startet Ben seinen Auszug. Die Wehen kamen und mit ihnen wurde auch mir langsam bewusst das es nun scheinbar wirklich losgeht. Es waren noch harmlose Wehen, ein Ziehen und zwicken, allerdings in regelmäßigen Abständen.

Den ganzen Tag über wurden die Wehen stärker und stärker. Und das CTG wurde unser neuer Freund. André war natürlich die ganze Zeit bei mir und lies mich keine Minute aus den Augen.
Es war schon merkwürdig alles… das kann ich sagen.

 

Die Geburt

Ich werde das Ganze jetzt nicht erneut durchleben, das habe ich in meinem eigenen Blog bereits ausführlich getan (hier geht es zu meinem Geburtsbericht) – daher hier nur eine extreme Kurzfassung:
Samstag, gegen 19 Uhr glaube ich war es, wurden die Wehen ziemlich extrem und echt fies. Und ab da war ich auch irgendwie in meiner eigenen Welt. Wir sind runter in den Kreißsaal und da kamen wir dann auch nicht mehr alleine raus. 😉 Ihr versteht?

Die Wehen wurden unerträglich. Leider hatte auch die PDA bei mir keine Wirkung, sodass mir wirklich nichts erspart blieb. André war ganz arg tapfer und unterstützte mich wo er nur konnte. Und nach sage und schreibe 22 Stunden hatte dieser “Horror” endlich am 12.10.2018 um 1:30h ein Happy End namens Ben Maximilian. Endlich konnten wir unseren Sohn in den Armen halten. Wir waren unendlich glücklich und sind es heute noch und werden es auch die nächsten Jahrzehnte sein.

Das Fazit? – Wenigstens ein Wunder wurde 2018 Realität

Wenn auch unser Haus immer noch ein kleiner Albtraum ist und scheinbar auch noch zu bleiben scheint – bereichert Ben unser Leben dafür umso mehr.

Mit unserem Zwerg ist einfach jeder Tag ein Highlight! Einfach schön und nicht zu beschreiben *in love*

Über den Autor

Jessy

1987 bin ich auf die Welt gekommen. Lange her .... Kreativ und einzigartig bin ich bis heute geblieben. Seit 2007 bin ich selbstständig im Bereich Design und Webentwicklung. 2013 lernte ich den besten Mann der Welt kennen, den ich direkt ein Jahr später heiraten musste, ...damit mir niemand zuvor kommt, versteht sich ja von selbst. ;-) Heute leben wir gemeinsam mit Hui Buh in Schwalmtal, einem kleinen aber unglaublich schönen Ort. Und die beste Schwiegerma der Welt ist nur eine Etage über uns. Klappt das fragt ihr euch? - aber sowas von! :-)

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei