Das Anwalts-Drama und der Lauf der Dinge – Teil 1

18. Februar 2016 0
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Hier hole ich jetzt ein bisschen aus. Daher entschuldigt, wenn manchmal Dinge eventuell nun doppelt berichtet werden.

Als wir die ersten Wassereinbrüche am 03.02.2016 fotografisch festgehalten haben, und mit diesen plötzlich und vor allem sehr unerwarteten Problemen konfrontiert wurden, informierten wir nicht nur den Immobilienmakler, sondern auch unseren Handwerker und unseren Versicherungs-Menschen. Wir, wie auch sie, standen erst einmal alle vor einem großen Fragezeichen.

Die erste nasse Stelle stellten wir ja – wie bereits erwähnt – im fertiggestellten  „Kinderzimmer“ (EG) fest, direkt am Fenster, wo wir bereits bei der Besichtigung schon Wasserflecken entdeckt hatten. Unser Immobilienmakler setzte sich daraufhin mit einem Anwalt in Verbindung, der laut seiner Aussage in solchen Dingen die Immobilienfirma berät.

Nun gut, ich habe also direkt zum Hörer gegriffen und drauf los erzählt. Zum Glück musste ich nicht groß ausholen, denn die Hauptinfos kannte er ja bereits von unserem Immobilienmakler. Das erste Gespräch verlief jedoch zu meinem Erstaunen eigentlich recht simpel und verdammt kurz. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, dass es den Menschen am anderen Ende des Telefons gar nicht so recht interessiert, aber was sollten wir tun? Der Rechtsanwalt bat zunächst darum, mit der Verwalterin des Ex-Eigentümers in Kontakt zu treten, die Probleme zu schildern und zu erfragen, ob diese bereits bekannt seien.

Die E-Mail hatte ich am 08.02.2016 verschickt. Eine Rückmeldung erfolgte dann am 10.02.2016 mit der Information, dass zwei Schäden bekannt seien, die beide aus einem Defekt am Abflussrohr herrühren, das in der Schlafzimmerwand verläuft. Weiter im Text gab es die Information, dass der erste Schaden vor ca. 5 Jahren  passierte, hier wurden die Rohre verklebt und die Dachabdichtung erneuert. Der zweite Schaden im letzten Jahr, vor dem Kauf, kam ebenfalls durch das besagte  Rohr. Nach einer  Kamerabefahrung wurde dann das defekte Rohr in der Wand  ausgetauscht.
Andere Schäden seien bislang nicht bekannt. Weiter in der E-Mail schrieb die Verwalterin noch von einem LW-Schaden durch ein defektes Heizungsrohr im  Keller. Dies läge aber bestimmt schon 12 Jahre zurück. Damals war die Wand im unteren Kinderzimmer (mein Büro) nass gewesen und sei getrocknet worden. Das war’s. Mehr war angeblich nicht bekannt.

Ich habe dann direkt am 10.02.2016 zunächst mit meiner Rechtschutzversicherung alles besprochen, und auch direkt eine Schadensnummer erhalten. Alle Informationen, inkl. der von meiner Versicherung, habe ich dann unmittelbar an unseren Anwalt weitergeleitet. Dazu sei gesagt, dass wir zu diesem Zeitpunkt auch noch mitten im Umzug waren. Es  kam also alles auf einmal.

Am 16.02.2016 telefonierte ich erneut herum. Ich schickte nach dem Telefonat mit dem Rechtsbeistand den Kaufvertrag, sowie die von uns angefertigte „Mängelliste“ per E-Mail. Nachdem einige Tage mit weiteren starken Regengüssen ins Land  zogen, traten nun auch vermehrt nasse Stellen an den unterschiedlichsten Orten im Haus auf. Somit wurde die Liste natürlich auch etwas länger. Der Anwalt wollte dann, wie zuvor telefonisch besprochen, das selbständige Beweissicherungsverfahren umgehend einleiten…

In der Ruhe liegt die Kraft...
Anwaltsdrama Teil 1
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Über den Autor

Jessy

1987 bin ich auf die Welt gekommen. Lange her .... Kreativ und einzigartig bin ich bis heute geblieben. Seit 2007 bin ich selbstständig im Bereich Design und Webentwicklung. 2013 lernte ich den besten Mann der Welt kennen, den ich direkt ein Jahr später heiraten musste, ...damit mir niemand zuvor kommt, versteht sich ja von selbst. ;-) Heute leben wir gemeinsam mit Hui Buh in Schwalmtal, einem kleinen aber unglaublich schönen Ort. Und die beste Schwiegerma der Welt ist nur eine Etage über uns. Klappt das fragt ihr euch? - aber sowas von! :-)

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